Die magnetische Suszeptibilität folgt zunächst einem Curie-Weiss-Gesetz, bevor sie für T ® 0 K in den konstanten Wert c0 mündet (siehe Abbildung 2.4). Dieser ist im Vergleich zu klassischen Metallen um ein Vielfaches erhöht und reflektiert damit die in Schwere-Fermionen-Systemen hohe Zustandsdichte der Leitungselektronen an der Fermikante.
Der Sommerfeld-Koeffizient g der elektronischen
spezifischen Wärme steigt zu tiefen Temperaturen hin an und erreicht
einen Sättigungswert, der um zwei bis drei Größenordnungen
über dem der klassischen Metalle liegt (siehe Abbildung
2.4). Auch dieser korrespondiert zu der Zustandsdichte an der Fermikante
und damit der effektiven Masse der Ladungsträger, die den Schwere-Fermionen-Systemen
ihren Namen gegeben hat.
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Kapitel 2.2 |